Dienstag, 09. August 2011
MIG72 coop

Veränderungen am Board

CoOP Board

Der CoOP folgt dem Fluss der Dinge

Damals: Es war einmal vor vielen Jahren, da wurde 2003 der CoOP gegründet. Hervorgegangen aus einem Thread im Forum von Areaxbox entstand zunächst ein reines Forum, das dann durch mehrere Nachfolgeboards abgelöst wurde. Zu den zwölf Gründungsmitgliedern kamen mit der Zeit mehr Spieler dazu, so dass Überlegungen angestellt wurden, wie man das "Wesen" des CoOP auf Dauer sichern könnte. Zentrale Überlegung dabei war, dass es den CoOP ausmacht, keine Forumscommunity mit Spieleanteil, sondern eine Spielergemeinschaft mit Forum zu sein. Hinzu kommt, dass in Abgrenzung zu Clans und anderen hierarchischen Strukturen eine "Chefetage" als unnötig erachtet wurde. So etablierte sich auf der einen Seite ein Team für alles, was die Seite anbelangt, welches sich der technischen Fragen annimmt und die Moderation des Forums gewährleistet. Auf der anderen Seite wurden die drei Statusarten User-Friend-Mitglied geschaffen, wobei ein User einfach eine auf der Seite angemeldete Person war, die durch Bewertungen der Mitglieder irgendwann zum CoOP-Friend ernannte wurde, was wiederum die Voraussetzung für den Antrag auf Mitgliedschaft war. Die Mitglieder hatten die Aufgabe, über alles zu entscheiden, was den CoOP als Spielergemeinschaft betrifft.

Wie der Lauf des Lebens so ist, änderte sich nach einigen Jahren die Zusammensetzung, alte Recken wurden müde, verschoben ihre Prioritäten oder hatten schlicht mit den Höhen und Tiefen des Leben zu kämpfen, so dass der Status "Ruhendes Mitglied" geschaffen wurde. Der Matchfinder, früher einer der am meisten frequentierten Bereiche im Forum, schlief ein.

Gestern: Die Ruhenden Mitglieder waren ziemlich viele geworden und es kam einfach niemand neues nach, der durch entsprechendes Engagement die Fahne aufgenommen hätte. Verabredungen zu Spielrunden scheinen aus der Mode gekommen zu sein, sprich, die alte Struktur hatte sich überlebt.

Heute: Auf Beschluss der Mitglieder des CoOP werden die Statusarten abgeschafft. Mitglied ist man ab einer bestimmten Anzahl an Beiträgen im Forum. Der Status Ruhendes Mitglied fällt dadurch auch weg. Das Team muss in der kommenden Zeit die Änderungen in allen Forumsbereichen "einpflegen".

Eine weitere Änderung ist, dass der ehemalige "FunWar"-Bereich nun zum "Racing Cup und FunWar"-Bereich wird, die Cups also in der Forumshierarchie nach oben rutschen. FunWars haben wir seit der aktiven Zeit kaum noch gespielt, die Forza Cups hingegen sind seit Monaten, wenn nicht schon mehrere Jahre feste Institution hier am Board. (Sollte sich irgendwann einmal aus den Reihen der Piloten jemand finden, der eine regelmäßige Berichterstattung übernehmen würde, wäre eine Übernahme auf die Startseite möglich.)

Samstag, 11. Juni 2011
Buddy75

NEU: Forza-Cup R2/850

Pünktlich zum Start des Le-Mans Rennens am Wochenende, gibt es beim CoOP den nächsten Forza Cup. Wie im Renn-Klassiker sind diesmal auch wieder "echte" Rennwagen am Start. Gefahren wird mit Wagen der Klasse R2 mit Leistungsindex-Limit von 850 Punkten. Wichtig, Euer Fahrzeug muss bereits von Anfang an in der Klasse R2 eingestuft sein.

Aufgrund des verlängerten Wochenende startet das erste Rennen am Montag und nicht wie üblich am Sonntag. Alle Details findet ihr hier im Thread von Copra.

Weitere Details zum Cup und eine angeregte Unterhaltung zu den Fahrzeugen findet ihr ebenfalls hier im Forum.

Freitag, 27. Mai 2011
Buddy75

Forza-Cup R3/780

Am letzten Wochenende ging der Forza Cup in der Kategorie R3 mit einem Leistungsindex von 780 zu Ende. Das bunt gemischte Starterfeld sah sehr nach 24h Nordschleife oder der aktuellen ADAC GT-Masters Runde aus und bestand durchweg aus echten Rennwagen in tollen Designs.

Gefahren wurde der Cup auf allen Strecken die Rang und Namen haben und in der Rennsportgeschichte vertreten sind. Darunter so bekannte Namen wie Le Mans, Nürburgring, Mugello oder Laguna Seca.

Der Cup wurde mit folgendem Ergebnis beendet:

1) Obi (80 Punkte)
2) Copra (60 Punkte)
3) Yeti (52 Punkte)
3) Rolvin (52 Punkte)
4) Quest (32 Punkte)
5) Sega (24 Punkte)
6) Storchiii (20 Punkte)
7) Tonne (08 Punkte)

Herzlichen Glückwunsch an Obi und Copra für die ersten beiden Plätze, so wie anYeti und Rolvin, die punktgleich Platz 3 erreicht haben (Hei Obi, was war auf der Nordschleife? Überrascht).

Wie üblich, haben wir natürlich einige Bilder in unserer Bildergalerie gesammelt. Die ausführlichen Rennberichte, so wie die Ergebnisse der einzelnen Rennen sind hier bzw. hier im Forum zu finden.

Vielen Dank an die Organisatoren. Bin schon auf den nächsten Cup gespannt (R2/850?)...

HAPPY HALLOWEEN!

altAuch wenn „Costume Quest“ schon seit längerer Zeit auf dem Xbox LIVE Arcade Marktplatz erschienen ist, so möchte ich es euch nun (passend zur Jahreszeit) vorstellen. Costume Quest ist ein charmantes Adventure, das mit humorvoller Inszenierung, netten Sammel- und Erkundungsaufgaben und simpler Hau-drauf-Action alles zu bieten hat, was ein netter Zeitvertreib an einem regnerischem Herbstabend braucht.

 

In der Kleinstadt Auburn Pines treiben dieses Halloween nicht nur kostümierte Kinder, sondern auch eine waschechte Hexe und ihre Monster ihr Unwesen. Als diese nicht nur den kleinen Bruder (je nach Charakterwahl die kleine Schwester), sondern auch noch alle Süßigkeiten klauen, machen sich Wren (bzw. Reynold) und Freunde auf den Weg ihr das Handwerk zu legen. Dabei bastelt sie sich aus eingesammelten Gegenständen immer neue Verkleidungen, deren spezielle Fähigkeiten sowohl beim Monster verhauen, wie auch bei der Erkundung der Spielwelt zum Tragen kommen.

Insgesamt erkundet man drei verschieden Spielabschnitte (Vorstadt, Einkaufszentrum und Vergnügungspark), wobei eifrige Entdecker nicht nur alle versteckte Süßigkeiten (mit denen zusätzliche Kampffertigkeiten erwerben kann) aufstöbern, sondern auch Materialien für neue Kostüme erbeuten, um sich im Kampf in überdimensionale Roboter, Pommestüten oder die Freiheitsstatur zu verwandeln

Die Kämpfe sind sehr nett in Szene gesetzt und die Steuerung geht locker von der Hand. Spielerisch sind die rundenbasierten, mit simplen Reaktionstests gespickten Scharmützel allerdings ungemein anspruchslos. Jedes Gruppenmitglied kann sich zwischen maximal drei Aktionsmöglichkeiten entscheiden: den Standardangriff, ein Spezialmanöver (nur alle paar Runden möglich) und eine ausgerüstete Fertigkeit. So kann man beispielsweise seine Attacken mit einer Lähmungswirkung aufbessern oder Wiederbelebungen zuschalten. Eine wirkliche Strategie braucht es dabei allerdings kaum und wenn man es doch mal geschafft haben sollte seine komplette Party abtreten zu lassen, wird man direkt wiederbelebt, um den verlorenen Kampf beliebig oft zu wiederholen. Auch wenn der Einsatz immer neuer Kampfkarten (Fertigkeiten) und die schönen Effekte die Motivation länger aufrecht erhalten als es das Kampfsystem verdient, so sind die Kämpfe dann doch recht schnell nervig.

Wie das Kampfsystem, so sind auch die verschieden Nebenquests recht einfach gehalten. - Mal muss man ein Wettrennen auf Rollschuhen bestreiten, mal an einem Türsteher vorbei kommen, eine seltene Sammelkarten finden oder den Rekord beim Apfelschnappen brechen. Doch auch wenn sich manche Aufgaben wiederholen, ist das Angebot solide und es macht Spaß die Spielabschnitte bis in den letzten Winkel zu erkunden, um sämtliche Aufgaben zu meistern und alle Belohnungen abzustauben. Die Aufgaben sind dabei gut in den Spielverlauf eingeflochten und bieten immer wieder Anlass zum Schmunzeln.

Neben seinem Humor besticht das Spiel durch seine liebevolle Präsentation. Leider kommt die Bildrate ab und zu ins Stocken, was vor allem bei den Reaktionstests nerven kann. Im Gegensatz zur Optik wirkt der Sound ein wenig fade, da die Figuren kaum akustische Reaktionen zeigen und eine Sprachausgabe komplett fehlt. Schade auch, dass die Sprechblasen oft schnell umspringen und somit das Lesen, insbesondere für ein jüngeres (Ziel-)Publikum, manchmal schwierig seien dürft - aber so fallen die gelegentlichen Namensdreher jedenfalls nicht auf. Aber das sind Kleinigkeiten, die sich kaum auf den Spielspaß auswirken. Ärgerlicher ist es da schon, dass dass sich der Schwierigkeitsgrad nicht anpassen lässt.

Ob einem ca. fünf bis acht Stunden (je nach Sammelleidenschaft) seichte, aber gute Unterhaltung 1200 Microsoft-Punkte wert ist, muss jedeR selber wissen. Mir hat die witzig inszeniert Hexenjagd trotz allen Mankos wirklich Spaß gemacht und außerdem wollte ich schon immer eine Kürbis-Tasche für meinen Avatar haben!

LA Noire - Review

Nach langer, langer Zeit habe ich es auch endlich geschafft, dass sich auch LA Noire bei mir im Laufwerk der Playstation 3 dreht. Immerhin 3 Monate nach der Veröffentlichung im Mai 2011.

Es ist in der Tat ein einzigartiges Spiel, denn LA Noire legt, im Gegensatz zu sonstigen Spielen von Rockstar, wie Grand Theft Auto 4 oder Red Dead Redemption, den Fokus des Spiels auf die Spurensuche und Gespräche mit Verdächtigen, anstatt sich auf die Actionanteile zu konzentrieren. Wobei das Spiel auch nur von Rockstar produziert wurde, programmiert jedoch von Team Bondi.

Aber der Reihe nach: Worum geht es überhaupt bei L.A. Noire?

Das Spielgeschehen ist in den späten 1940'ger Jahren angesiedelt, kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Ihr übernehmt die Rolle von Cole Phelps, welcher gerade beim Los Angeles Police Department anfängt. Zu Beginn des Spiels seit ihr Streifenpolizist, und erarbeitet euch nach und nach Aufgaben bei immer anderen Abteilungen der Polizei.

Cole Phelps
Cole Phelps

Die Haupt-Story entwickelt sich immer im gleichen Stil fort und ist in verschiedene Fälle unterteilt, etwas was auch gerade dem Gelegenheitsspielern wie mir entgegen kommt, da man in einer Spiel-Session die in sich abgeschlossene "Fälle" spielen kann, und damit einen guten Anfangs- und Endpunkt hat. Pro Abteilung die man durchläuft hat man ungefähr 5-6 Fälle an denen man arbeitet, insgesamt gibt es 21 Fälle.

Ablauf der Fälle

Zu Beginn eines Falles gibt es immer ein kleines Video, welches einem die Tat näher bringt, ähnlich wie die Einführung in einer Fernsehkrimi-Folge, man den Täter aber nicht erkennen kann. Danach folgt ein Briefing in der Polizeiwache, wo einem der entsprechende Fall, mit ein paar weiteren Fakten garniert, zugeteilt wird. Mit seinem jeweiligen Partner macht man sich dann auf den Weg zum Ort des Verbrechens und untersucht diesen gründlich. Dazu gibt es 2 Hilfen in der Spielmechanik. Einerseits läuft eine Melodie im Hintergrund die euch andeutet, dass es immer noch weitere Hinweise an diesem Ort gibt, so lange ihr nicht alle relevanten Hinweise gefunden habt. Die 2. Mechanik ist ein Vibrieren des Controllers sobald ihr euch in der Nähe eines potenziell interessanten Gegenstandes, bzw. Hinweises befindet. Jedoch gib

t es auch eine ganze Reihe von nutzlosen Hinweisen. Insgesamt ist das Vibrieren des Controllers eine sinnvolle Hilfe, da man ansonsten leicht einige Hinweise verpassen würde, da man Sie einfach nicht sieht. Falls Ihr etwas gefunden habt, müsst ihr im Zweifelsfall das jeweilige Beweisstück noch einmal detaillierter untersuchen. Dieser Teil des Spiels ist sehr "entschleunigt" und war mir persönlich teilweise etwas zu undynamisch, da man am Anfang erst einmal den Tatort sehr gründlich und manchmal auch langatmig untersuchen muss.

So sieht es im Besprechungsraum aus, wenn ihr eure Fälle zugewiesen bekommt.
Besprechungsraum - Vekehrsabteilung

Neben der Suche nach Beweisstücken und Hinweisen ist der zweite wiederkehrende Aspekt eines jeden Falles die Befragung von Verdächtigen und Zeugen. Hier brilliert auf jeden Fall die Grafikengine, da die Gesichter und auch die Mimik von Personen sehr gut imitiert wird, oftmals etwas überzeichnet, dies ist jedoch auch nötig, da der Spieler nach jeder Frage entscheiden muss ob der Gesprächspartner die Wahrheit gesagt hat, ob man dies bezweifelt oder gar mit Hilfe eines Beweisstückes der Lüge überführen kann. Oftmals fällt einem die Entscheidung auch schwer, so dass man verdiente "Intuitionspunkte" einsetzen kann, um zum Beispiel eine falsche Antwort wegfallen zu lassen.

Des Öfteren gibt es dann auch kleinere Action-Passagen, wie Verfolgungsjagden in Autos, zu Fuß Verdächtige verfolgen und stellen oder Schußwechsel, diese dominieren jedoch nicht die Fälle, sondern sind eher in diese eingestreut, manchmal stellt sich das Gefühl ein, dass man diese gar nicht gebraucht hätte, sich vielleicht noch stärker auf seine Stärken konzentrieren hätte sollen, aber diese Einlagen lockern gleichzeitig den Spielfluss auch nochmal wieder auf, so dass der Spielablauf nicht übermäßig repitiv wird.

Und was gibt es sonst so?

Neben den Fällen kann man im Los Angeles der 40'ger Jahre noch einiges anderes unternehmen. So kann man nach allen 90 Autos suchen, die es in der Stadt gibt, oder aber 13 Zeitungen sammeln, die weitere Details aus der Hinterg

Zeitung
Eine der sammelbaren Zeitungen im Spiel.

rundgeschichte verraten. Es gibt 40 Straßenverbrechen, die aber primär auf Konflikt aus sind, oder Goldene Filmrollen, die man sammeln kann. Eines ist diesen zusätzlichen Elementen aber gemein: Sie wirken aufgesetzt und im Nachhinein implementiert. Am Besten finde ich noch die Zeitungen, da Sie eine überschaubare Anzahl sind, und gleichzeitig eine interessante, neugierig machende Geschichte erzählen.

Abschließendes

Ja, die Spielmechanik ist etwas repetitiv. Aber das ist egal, denn LA Noire ist etwas ganz eigenes.

Kein klassisches Action Spiel, kein GTA IV und auch kein RDR, sondern förmlich ein Staffel Fernsehkrimi zum Mitspielen. Jeder Fall eine eigene Folge. Die Geschichten und Fälle sind wunderbar erzählt, die Charaktere auf die man trifft sind oft glaubwürdig und wirken nicht nur auf Grund Ihrer Mimik, sondern auch auf Grund Ihrer (zugegebenermassen englischen) Sprachausgabe realistisch und "echt". LA Noire ist brilliert in der Erzählweise und der Geschichte, nicht jedoch in der Spielmechanik. Diese könnte vielen Leuten zu simpel sein. Mich jedoch hat die Geschichte gefangen genommen, daher verdient sich das Spiel auf jeden Fall meine Empfehlung.

 

 


Günstigeres 360 Zubehör-Festival

Microsoft hat mal wieder eine Zubehör-Aktion bei einigen Händlern gestartet, vielleicht findet sich ja für diejenigen was, die unbedingt noch Zubehör für Ihre 360 brauchen:
Beim Zubehör-Festival 2011 im März kommen Xbox Besitzer einen Monat lang in den Genuss von Original Xbox 360-Zubehör zu reduzierten Preisen. Sie sparen in diesem Zeitraum bei ausgewählten Xbox 360-Zubehör bis zu 20%. Wer zum Beispiel schon lange geplant hat, ein neuen Xbox 360 Wireless Controller, ein Xbox 360 Wireless Headset oder ein Xbox 360 Chatpad zu kaufen, für den ist nun der ideale Zeitpunkt dafür. Natürlich gibt es noch mehr Zubehör Produkte im Angebot. Dieses Angebot gilt nur im Aktionszeitraum (bis einschließlich 02.04.2011) bei teilnehmenden Händlern und nur solange der Vorrat reicht.

 


Castlevania - Harmony of Despair Review

altDespair - die Verzweifelung, ja das ist genau das was ich mit diesem Spiel bis jetzt erlebt habe. Von Harmony - der Harmonie konnte in meinem Test keine Rede sein.

 

Grundsätzlich kannte ich Castlevania ja bereits, ich habe schon einige Ausgaben auf dem Nintendo GBA und DS gespielt. Jedoch habe ich selten so etwas uneinsteigerfreundliches wie dieses Castlevania erlebt. Es gibt keinerlei Tutorial oder irgendetwas, man wird direkt in das erste Level geworfen. Und das ist einfach mal so richtig bockschwer! Für einen ungeübten Castlevania Spieler wahrscheinlich nicht wirklich schaffbar, es ist eher ein Frusterlebnis, denn ein vernünftiges Spielerlebnis!

Die größte Neuerung des Spiels ist der Multiplayer, nun können 6 Vampirjäger gemeinsam auf die Reise gehen. Es ist auch ratsam dieses Spiel mit mehreren anzugehen. Die Ladezeiten sind für ein Spiel mit dieser Optik beim Levelstart auch jenseits von Gut und Böse.

Ich würde auch fast schon so weit gehen und sagen dass die Testversionen so verspätet kamen (2 Tage nach dem Release des Spieles), da die Entwickler bereits wussten wie die Reviews des Spieles aussehen würden.
UPDATE: Wie mir mitgeteilt wurde, sind scheinbar nicht alle Testversionen so spät angekommen. Daher ist dies keine richtige Vermutung gewesen, sondern offensichtlich eine falsche.

Steuerung

Die Steuerung an sich ist okay. Mit den farbigen Tasten löst man Nah- und Fernkampangriffe aus. Mit dem linken Analogstick bewegt man sich.

Grafik & Sound

Der Name im Marketplace - Castlevania HD - suggeriert wahrscheinlich auch absichtlich High Definition, meiner Meinung nach hat das Spiel mit High Definition so viel zu tun wie ein Nintendo DS Titel. Sicherlich kann man sich fast das ganze Level auf dem Screen anschauen, nur kann man dann gar nichts mehr erkennen, geschweige denn seinen Charakter steuern oder spielen. Man kann mit dem rechten Stick umschalten, so dass der Charakter in 2- oder 3-facher Vergrößerung dargestellt wird. Hat auch nur 20 Minuten gedauert bis ich das raussgefunden hatte, das Spiel erklärt von sich aus nämlich mal so gar nichts. Das Umschalten der Grafikeinstellung ist auch bitter nötig, damit ich überhaupt irgendetwas auf meinem 46 Zoll LCD erkennen konnte, der Nachteil der Vergrößerung: stellt euch Nintendo DS Grafik auf einem 46 Zoll vor; dann wisst ihr wie das Spiel aussieht! Der Sound ist gut, die Effekte passen.

Schwierigkeit

Castlevania war noch nie einfach. Dieses Castlevania ist aber wirklich auf den Multiplayer ausgelegt. Für den Einzelspieler gewinnt der Titel des Spiels sarkastisch an immenser Realität wenn man das erste Level immer wieder und wieder probiert. Spätestens beim ersten Boss wird man (meiner Meinung nach) sterben. Und wenn man stirbt darf man von neuem Anfangen! Wieder mal 20-30 Minuten zu Boss. Wieder sterben! Wieder neu anfangen! Nach 2 Stunden hat man den Boss 4 Mal gesehen und ist 4 Mal gestorben im Singleplayer... Super Spielprinzip! Ist ungefähr auch so spassig wie es sich anhört!

Die fehlende Einführung wirkt sich auch drastisch auf die Schweirigkeit aus. Man muss alles selber herausfinden. Wieso wird nirgendwo erläutert, was für eine Waffe welcher Charakter hat und was die Unterschiede sind? Scheinbar kann man Waffen auch upgraden? Wieso wird einem das nirgendwo erläutert?

Fazit

Für Castlevania Jünger mag das Spiel gut sein. Für Leute die den richtig knackigen Schwierigkeitsgrad in der Gruppe meistern möchten bestimmt super.

Im Rahmen meines Testes hätte ich am liebsten das Spiel mit einem Messer von meiner 360 Festplatte gekratzt und aus dem Fenster geschmissen. Es war hässlich und bot eine frustrierende Spielerfahrung! Ich kann einfach nichts positives berichten, ausser vielleicht dass es zu 6. bestimmt ganz nett ist...

Falls ihr überlegen solltet euch das Spiel zu kaufen: auf jeden Fall vorher testen!

3/10 Punkten

Nachtrag 2:
Lanzelet
hat das Spiel auch für GBase einem Kurztest unterzogen und lobt vor allem das Kooperationsfeature, aber auch der Schwierigkeitsgrad wird angesprochen. Nachlesen könnt ihr sein Review hier.



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